Therapievalidierung

Gruppenfoto der Abteilung Therapievalidierung
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Die Abteilung bearbeitet folgende Themen:

1) Planung und Durchführung von präklinischen Wirksamkeits- und Sicherheitsprüfstudien für neue Arzneimittelkandidaten (insbesondere ATMPs) und Medizinprodukte (ISO 10993) unter GLP und GLP-analogen Bedingungen. Dies schließt die Entwicklung und Validierung adäquater In-vitro- und In-vivo-Modelle ein.

2) Entwicklung und Optimierung von Methoden und Verfahren zum diagnostischen Nachweis sekretorischer und zellulärer Proteinbiomarker. Dies schließt die Entwicklung und Herstellung spezifischer monoklonaler Antikörper zum Nachweis dieser Biomarker ebenso ein wie die Entwicklung und Validierung entsprechender diagnostischer Assays (z.B. ELISA, Luminex, Mehrfarben-Durchflusszytometrie).

3) Identifizierung und Validierung neuer Proteinbiomarker für die Anwendung in Diagnostik und Therapie von chronisch-entzündlichen und Tumorerkankungen sowie für den Bereich Veterinärmedizin / Tierzucht.

4) Entwicklung von humanen therapeutischen monoklonalen Antikörpern zur Therapie von Tumor- und Autoimmunerkrankungen sowie als Passivimpfstoffe gegen bakterielle Toxine und pathogene Viren sowie deren Weiterentwicklung zu Wirkstoffkandidaten.

5) Small-scale GMP-Herstellung von therapeutischen monoklonalen Antikörpern für präklinische Tierstudien und klinische Studien (Phase I und II).

  • GLP-Zertifizierung seit 2009
  • Prüfkategorie 9: Immuntoxizität / Immunogenität in vitro / in vivo
  • Sicherheitsprüfungen von ATMPs – Biodistribution, Tumorigenität und Immunogenität / Immuntoxizität

Entwicklung und Herstellung humaner monoklonaler Antikörper im humanisierten Mausmodell

In diesem Projekt liegt der Fokus auf der Entwicklung und Herstellung neuartiger voll humaner monoklonaler Antikörper, die zur Therapie von Tumorerkrankungen (Pilotprojekt: triple-negatives Mammakarzinom) eingesetzt werden sollen. Die Entwicklung und Herstellung solcher Antikörper kann in mehrere Teilabschnitte unterteilt werden. Im ersten Schritt liegt der Schwerpunkt auf der Etablierung eines humanisierten Mausmodells, mit dem humane monoklonale Antikörper gegen bekannte und noch unbekannte Tumorantigene generiert werden können. Dazu werden verschiedene Immunisierungsstrategien in immundefizienten NSG- oder NOG-Mäusen, die nach Transfusion humaner hämatopoetischer Stammzellen aus Nabelschnurblut ein humanisiertes Immunsystem ausgebildet haben, entwickelt. Durch Fusion tumorspezifischer humaner B-Zellen aus diesen humanisierten Mäusen mit humanen Plasmozytomzellen werden tumorspezifische humane monoklonale Antikörper generiert und mittels geeigneter Strategien selektiert. Selektierte Kandidaten werden abschließend in einem etablierten Tumor-Mausmodell in präklinischen Studien getestet und gegebenenfalls modifiziert (z.B. antibody-drug conjugates), um die therapeutische Wirksamkeit weiter zu optimieren.

Projektleiter
Dr. Jörg Lehmann / Dr. Ulla Schwertassek

Etablierung einer flexiblen small-scale GMP-Herstellungsanlage für therapeutische monoklonale Antikörper – Schaffung einer Technologieplattform

Die immer weiter steigende Zahl an therapeutischen monoklonalen Antikörper (mAk)- Kandidaten in der präklinischen und klinischen Entwicklung erfordert eine flexible und effiziente GMP-Herstellung solcher Wirkstoffkandidaten. Großvolumige Industrie-GMP-Herstellungsanlagen sind oft nicht in der Lage, diese kleinen Mengen an Prüfpräparaten für späte präklinische Tierstudien bzw. klinische Phase I und II Studien bereitzustellen.

Diese Lücke kann durch flexible small-scale GMP-Anlagen von Non-Profit-Instituten, wie der Fraunhofer-Gesellschaft gefüllt werden. Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig hat solch eine GMP-Anlage etabliert. Ein erster Pilotprozess zur GMP-Herstellung eines monoklonalen Antikörpers befindet sich derzeit in der Umsetzung.

Die GMP-Reinraumanlage besitzt eine Größe von 180 m² und deckt die komplette Produktionsstrecke eines monoklonalen Antikörpers ab (Upstream, Downstream, Aseptische Abfüllung). Viele portable Geräte sowie die Verwendung von single-use Materialien sollen die einfache Implementierung von Prozessänderungen und einen schnellen Produkt change-over ermöglichen. Das maximale Produktionsvolumen der Anlage beträgt 200 L und ermöglicht je nach Antikörper 5–10 g mAk pro Batch. Aussichtsreiche Wirkstoffkandidaten können so in einem kundenspezifischen Prozess von der Forschung in die klinische Entwicklung überführt werden.

Projektleiter
Dr. Jörg Lehmann (komm.)

Studienbegleitende Diagnostik für eine klinische Studie (Phase III) zur Evaluierung des Immuntherapeutikums DCVax®-L für die Behandlung von Glioblastoma Multiforme

DCVax®-L (Northwest Biotherapeutics GmbH) ist ein auf körpereigenen Immunzellen basierendes Therapeutikum, das zur Behandlung von Glioblastoma Multiforme nach Standardtherapie eingesetzt werden soll. Die Therapie beruht auf Immunzellen des peripheren Bluts, die in vitro zu speziellen antigenpräsentierenden Zellen, den dendritischen Zellen (DCs), differenziert werden. Anschließend werden die noch unreifen DCs mit einem Tumorlysat in Kontakt gebracht und dadurch »trainiert«, die Tumorzellen zu erkennen. Die so gereiften DCs werden dem Patienten injiziert und können nun im Körper eine Immunantwort gegen verbleibende Tumorzellen auslösen. Im Rahmen einer klinischen Studie (Phase III), in der die Wirksamkeit von DCVax®-L getestet wird, werden in diesem Projekt Zellen aus dem peripheren Blut von Patienten (peripheral blood mononuclear cells; PBMCs) isoliert, qualitativ beurteilt und für die Langzeitlagerung kryokonserviert. Ziel ist es, zur Unterstützung der klinischen Daten geeignete Assays zu entwickeln, die eine funktionelle Immunantwort gegen Tumorzellen im Patienten nach Behandlung mit DCVax®-L nachweisen können.

Projektleiterin
Dr. Ulla Schwertassek

Entwicklung eines Kleintiermodells und In-vivo-Untersuchungen zur Vitalitätsbestimmung von humanen, kryokonservierten Fettgewebetransplantaten mittels moderner bildgebender Verfahren

Autologes Fettgewebe wird in der rekonstruktiven und plastisch-ästhetischen Chirurgie als ideales Füllmaterial zur Gewebeaugmentation verwendet. Eine erfolgreiche Replantation des Fettgewebes am Empfängerort wird maßgeblich durch die Vitalität der Fettzellen bestimmt. Das Entwicklungsziel des Projekts umfasst die Herstellungserlaubnis eines kryotechnologischen Verfahrens zur Bereitstellung eines vitalen und am Menschen sicher anzuwendenden Fettgewebsprodukts durch den Projektpartner Vita 34 AG. Um die Sicherheit und Wirksamkeit des Fettgewebsprodukts zu bewerten, werden in einem im Rahmen des ZIM-KF-Programms der AiF öffentlich geförderten Projekt umfangreiche In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen zur Bestimmung der Vitalität und Funktionalität der mittels wasserstrahlassistierten Liposuktion (WAL) gewonnenen humanen Fettzellen durchgeführt. In immundefizienten Mäusen werden Magnetresonanz-Imaging(MRI)-Verlaufsuntersuchungen zum Verhalten von kryokonservierten Fettzellen, die mit verschiedenen Kryoprotectiva behandelt wurden, nach subkutaner Transplantation durchgeführt. Zusätzlich wird das Xenotransplantat hinsichtlich Vaskularisierung, Vitalität und Anzeichen möglicher Degradations- oder Abstoßungsprozesse makroskopisch und histologisch untersucht.

Projektleiter
Dr. Jörg Lehmann, Dr. Anke Hoffmann (Vita 34)

Präklinische Tiermodelle für die Entwicklung neuer CED-Therapien

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind multifaktorielle Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts, deren Inzidenz und Prävalenz vor allem in Industrie- und Schwellenländern stetig ansteigt. Als Ursache für die Entstehung von CED werden genetische Faktoren, Umwelteinflüsse und eine fehlgeleitete Immunantwort gegen die Mikrobiota des Darms diskutiert. Aktuelle therapeutische Ansätze, wie Immunsuppressiva und Biologika, zeigen oft starke Nebenwirkungen. Deshalb wird die Entwicklung neuer Therapien auf der Basis einer besseren Kenntnis der ursächlichen Faktoren für CED dringend benötigt.

Ziel des Eigenforschungsprojekts ist die Entwicklung und Charakterisierung verschiedener CED-Tiermodelle für das Testen neuer Therapien und die Aufklärung von Pathogenesemechanismen. Dazu wurde ein Modell der chronischen DSS-Kolitis etabliert, das typische Symptome wie Gewichtsverlust und chronische, blutige Durchfälle aufweist. Zudem können im Darmgewebe der Tiere eine andauernde Immunreaktion und daraus resultierende Ulzerationen nachgewiesen werden. Außerdem wurde die bakteriell induzierte chronische Kolitis als alternatives Tiermodell für CED etabliert, das vor allem die Rolle der Mikrobiota in der Pathogenese und / oder als neuartiges therapeutisches Target im Fokus hat. Beide Modelle sollen sowohl für präklinische Studien als auch für die Aufklärung der Pathogenese und die Entwicklung neuer Therapien eingesetzt werden, wobei der Fokus bei Letzterem derzeit auf der Untersuchung des therapeutischen Potenzials von pflanzlichen Wirkstoffen liegt.

Zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ führen wir außerdem eine funktionelle Analyse des Darmmikrobioms im Modell der chronischen DSS-Kolitis in Balb/c-Mäusen durch. Ziel dieses Projekts ist es, die Interaktionen von Mikrobiom und mukosalem Immunsystem bei CED besser zu verstehen.

Projektleiterin
Dr. Ulla Schwertassek

Immunmodulatorische Rolle des Arylhydrocarbon-Rezeptors (AhR)

Im Rahmen dieses Projekts wurde in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die immunmodulierende Wirkung des polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffs Benzo[a]pyren (BaP) charakterisiert. Während die kanzerogene Wirkung von BaP seit Jahrzehnten bekannt war, wurde der immunmodulierenden Wirkung von BaP, insbesondere von als unbedenklich eingestuften Konzentrationen, bisher nur wenig Beachtung geschenkt. Die immunmodulierenden Effekte wie auch der Abbau von BaP werden vorrangig über die Bindung und damit die Aktivierung des Arylhydrocarbon-Rezeptors (AhR) vermittelt. Um den Einfluss von BaP auf eine ablaufende Immunreaktion zu untersuchen, wird ein murines Salmonellen-Infektionsmodell verwendet. Die Erfoschung der zu Grunde liegenden Mechanismen erfolgt mittels geeigneter In-vitro-Modelle. Bisherige Untersuchungen beschränkten sich dabei hauptsächlich auf die Reifung und funktionelle Aktivierung von murinen Makrophagen. Durch Verwendung von AhR-defizienten Mäusen bzw. Zellen aus den Tieren kann die AhR-Abhängigkeit der nachgewiesenen Effekte demonstriert werden. Erste Ergebnisse in unserem Modell zeigten interessanterweise eine AhR-abhängige immunmodulierende Wirkung von BaP, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflusste. In weiteren Experimenten sollen daher ausgewählte nicht-toxische AhR-Liganden auf ihr therapeutisches Potenzial in verschiedenen Krankheitsmodellen untersucht werden.

Projektleiter
Dr. Jörg Lehmann / Sina Riemschneider

LowAllergen / FoodAllergen

Die Häufigkeit der Neuerkrankungen an Nahrungsmittelallergien (Inzidenz) nimmt weltweit zu. Gleichzeitig ist ein Anstieg von nicht-konventionellen Nahrungsmittelzutaten vor allem auf pflanzlicher Basis zu verzeichnen, der dem modernen Trend der ressourcenbewussten Ernährung folgt. Beachtung findet dieser Trend aber auch in Europäischen Richtlinien, die den Verbraucher auf das Allergierisiko aufmerksam machen sollen und vor Folgen der Allergie schützen sollen (LMIV). Das hat zur Folge, dass der Bedarf an verlässlichen Methoden zur Analytik von allergenen Bestandteilen an sich und an Technologien zur Reduktion der entsprechenden allergenen Bestandteile in den letzten Jahren enorm gewachsen ist.

Das Projekt »LowAllergen« und dessen Folge-Projekt »FoodAllergen« beschäftigen sich mit allergenen Lebensmittelzutaten auf pflanzlicher Basis. Ein Teilprojekt zielt auf die Veränderung von Proteinen insoweit ab, dass deren allergenes Potenzial verringert werden soll. Die Voraussetzung dafür sind innovative Technologien zur Modifikation von Proteinen, die in unserem Partner-Institut Fraunhofer IVV entwickelt werden. Im Rahmen des Projekts ist die AG Proteinbiomarker für die Entwicklung antikörperbasierter Testsysteme verantwortlich, die eine quantitative Analyse der allergenen Bestandteile an sich, und nach Anwendung der zu entwickelnden Verfahren, des noch vorhandenen allergenen Potenzials ermöglichen. So konnte im Projekt »LowAllergen« am Beispiel Soja eine Verminderung allergener Komponenten durch Anwendung bestimmter Mikroorganismen in Fermentationsprozessen und Hydrolyse unter Hochdruckanwendung nachgewiesen werden. Im Projekt »FoodAllergen« sollen die Verfahren und Nachweise auf weitere pflanzliche Proteinzutaten ausgedehnt werden, um Technologien zu deren Modifikation und analytische Methoden zum Nachweis der erfolgreichen Allergenreduktion möglichst schnell in die Praxis überführen zu können.

Projektleiter
Dr. Jörg Lehmann / Dr. Elke Ueberham

Entwicklung und Nutzung neuer On-Farm-Verfahren zur Leistungsprüfung auf Gesundheitsstabilität und Fruchtbarkeit beim Deutschen Holstein Rind

Das Verbundprojekt beabsichtigt die Erschließung neuer innovativer Verfahren für die Leistungsprüfung bei Deutschen Holstein Rindern in den Merkmalskomplexen Fruchtbarkeit und Gesundheit, die auf den Zuchtbetrieben (On-Farm) zu erfassen sind. Dabei werden Schlüsselmerkmale erhoben, auf deren Grundlage entsprechende züchterische Verfahren etabliert werden. Projektziele sind die Ermittlung und züchterische Nutzung von Parametern der Fettmobilisationsdynamik, der weiblichen Fruchtbarkeit sowie Merkmale der Gesundheitsstabilität auf der Grundlage sowohl einer teilautomatisierten Infrarotbildanalyse zur Entzündungsindikation an Gliedmaßen und Euter sowie einer teilautomatisierten Bestimmung immunologischer Parameter in der Milch. Das Teilprojekt des Fraunhofer IZI umfasst die Auswahl immunologischer Parameter an 10 Tieren, der Validierung der ausgewählten immunologischen Parameter an einer Stichprobe von 100 Rindern sowie der Entwicklung und Validierung von Labortests für immunologische Parameter für die Massenuntersuchung und Feldvalidierung der Tests in 3 ausgewählten Betrieben. Inzwischen konnte ein zellulärer Biomarker (CD25 auf neutrophilen Granulozyten) und zwei Proteinbiomarker (Patent angemeldet) identifiziert und validiert werden. Für die beiden Proteinbiomarker wurden entsprechende Nachweisassays entwickelt, die sich derzeit in der Evaluierungsphase befinden.

Projektleiter
Dr. Katharina Zoldan / Dr. Jörg Lehmann

Projekt »Bronchialkarzinom« im Rahmen des BMBF-Programms »Innovative regionale Wachstumskerne«, Modul »WK Potenzial«

50.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Lungenkrebs. Karzinome der Lunge sind damit in der Bundesrepublik die dritthäufigste Krebsart. Der Leipziger WK Potenzial Bronchialkarzinom arbeitet deshalb an einer technisch-innovativen Lösung zur frühzeitigen Diagnose von Lungenkrebs.

Die aktuell verfügbaren Untersuchungsmethoden, wie röntgenologische Verfahren und Bronchoskopie, sind mit erheblichen Belastungen für die Patienten verbunden. Eine Alternative zu diesen konventionellen Diagnostikverfahren stellt die Erfassung von spezifischen Proteinbiomarkern für das Bronchialkarzinom im Atemkondensat dar. Im Rahmen der WK-Potenzial-Initiative sollte eine Geräte-Plattform für die labordiagnostische Routineanwendung der Methode entwickelt und der Prototyp eines solchen Geräts getestet werden. Dies geschieht in Kooperation mit dem Institut für Klinische Immunologie der Universität Leipzig sowie mit zwei regionalen Unternehmen, Compart Umwelttechnik GmbH, Weißenfels und GESA Automation GmbH, Teuchern.

Projektleiter
Dr. Jörg Lehmann / Norbert Lidzba

Abgeschlossene Referenz-Projekte

  • Studie zur therapeutischen Wirksamkeit eines Transglutaminase-Inhibitors im Modell der akuten DSS-Kolitis
  • Studie zur therapeutischen Wirksamkeit eines Immunmodulators auf Ionenbasis im Modell der chronischen DSS-Kolitis
  • Testung einer lokalen bakteriziden Behandlung nach Zeckenbissen in einem Borrelieninfektionsmodell
  • Aufklärung des Wirkmechanismus und Identifizierung klinisch relevanter Wirkungen koloquinthen- und salbeibasierter Phytoarzneimittel
  • Studienbegleitende Diagnostik zum Immunstatus von Patienten mit akuter Diarrhoe nach Therapie mit Arhama® Tinktur N
  • Studienbegleitende Diagnostik zur Bestimmung von Mucin-1-reaktiven Antikörpern und Immunzellen im Blut von Patienten nach Behandlung mit CVac™

GLP-Studien

  • Differenzielle proteinbiochemische und serologische Untersuchung UVC-bestrahlter und unbestrahlter caniner Thrombozytenkonzentrate
  • Immuntoxikologische In-vitro-Prüfung des pflanzlichen Immunstimulanzpräparats Mistellektin auf Darmepithelzellen
  • Sicherheits- und Wirksamkeitsprüfung MSC-generierter Knorpelpräparate nach autologer Implantation im Großtiermodell Schaf
  • Sicherheits- und Wirksamkeitsprüfung autologer Chondrozyten-Sphäroide nach Implantation im Großtiermodell Schaf
  • Präklinische Sicherheitsprüfung zur Evaluierung der Biodistribution und Tumorigenität tissue-engineerter humaner Chondrozyten-Sphäroide im NSG-Mausmodell
  • Präklinische Sicherheitsprüfung zur Evaluierung der Biodistribution und Tumorigenität tissue-engineerter humaner MSC-MACT im NSG-Mausmodell

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