Pressemitteilungen

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  • Die Erforschung neuer endogener Mechanismen der Geweberegeneration ist ein innovativer Forschungsansatz der Herzregeneration und zentrales Ziel im Forschungsprojekt REANIMA. Das Projekt, das vom spanischen Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares (CNIC) koordiniert wird, wurde im Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation Horizon 2020 zur Förderung ausgewählt. Über einen Zeitraum von fünf Jahren stehen für das Projekt, das im Januar 2020 anläuft, insgesamt acht Millionen Euro zur Verfügung. Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI gehört zum Projektkonsortium.

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  • Ein Jahr Kymriah® CAR-T-Zell-Therapie in Deutschland

    Medienmitteilung Novartis / 7.10.2019

    Leipzig / Nürnberg, 07.10.2019 - Vor gut einem Jahr – am 27. August 2018 – hat die Europäische Kommission die CAR-T-Zellen von Novartis in Deutschland zugelassen. Patientinnen und Patienten mit bestimmten lebensbedrohlichen Blutkrebserkrankungen und einer sehr eingeschränkten Überlebensperspektive können seither erstmals durch die CAR-T-Zell-Therapie von Novartis eine Chance auf Lebensverlängerung erhalten. In Deutschland sind inzwischen mehr als 15 Kliniken1 zertifiziert, diese Behandlung durchzuführen. In enger Kooperation hat Novartis mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) einen komplexen Prozess für CAR-T-Zellen etabliert.

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  • Dialysewasser kostengünstig und mobil reinigen

    Forschung Kompakt / 1.10.2019

    Eine Hämodialyse wird heute oft stationär durchgeführt und greift sehr in den Alltag der Patienten ein. Mit Hilfe mobiler Wasserquellen könnte ein Schritt in Richtung größerer Unabhängigkeit gemacht werden.
    © Fraunhofer IZI / Dr. Rainer Goldau

    Wer an einer terminalen Störung der Nierenfunktion leidet, muss meist regelmäßig zur Dialyse. Für Betroffene ist die künstliche Blutwäsche eine große Belastung. Um die Giftstoffe aus dem Blut zu entfernen, sind erhebliche Mengen reinigenden Dialysewassers erforderlich. Bislang gibt es keine Lösung, um dieses Dialysat kostengünstig zurückzugewinnen. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher entwickeln derzeit mit dem Kryoverfahren eine Methode, um Verunreinigungen im Wasser zu entfernen, ohne es zu verlieren. Mit diesem Ansatz lassen sich nicht nur Kosten einsparen – auch eine tragbare künstliche Niere für eine schonendere, wasserautarke Langzeitdialyse ist somit denkbar.

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  • Dr. Alexandra Rockstroh aus der Abteilung Immunologie des Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI erhielt für ihre Promotion zum Thema »Entwicklung von Verfahren für die spezifische, serologische Diagnostik von Dengue- und Zika-Virusinfektionen mit modifizierten Envelope Proteinen« einen der Promotionspreise 2019 der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Der Preis, der jährlich hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf den Gebieten der Medizin und Zahnmedizin ehrt, wurde am 17. September 2019 im Rahmen der Fakultätsratssitzung von Professor Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig, übergeben.

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  • Fraunhofer IZI-Leiterin Prof. Dr. Dr. Ulrike Köhl begrüßte die Teilnehmenden des DG-GT Thementages.
    © Fraunhofer IZI

    Am 16. und 17. September 2019 treffen sich am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig fast 200 ausgewiesene internationale Expertinnen und Experten sowie Nachwuchsforschende der Zell- und Gentherapie, um sich im Rahmen des DG-GT Thementages »CAR-T cells and beyond« über neueste Entwicklungen in der Immunonkologie auszutauschen.

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  • Bauer dokumentiert Gesundheitszustand Kühe im Stall.
    © torwaiphoto - stock.adobe.com

    Am Fraunhofer IZI wurde ein Testsystem entwickelt, das anhand immunologischer Biomarker in der Milch den Gesundheitszustand von Milchrindern bewertet und erkrankte Tiere im Bestand frühzeitig identifiziert. Mit der NovaTec Immundiagnostica GmbH konnte nun ein Industriepartner gewonnen werden, der den Test ab Herbst 2019 vermarkten wird.

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  • Unterzeichnung des Memorandum of Understanding durch Taeerk Kim (CBO KDDF) und Dr. Thomas Tradler (Fraunhofer IZI)
    © KDDF

    Am 20. Februar 2019 haben das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI und der südkoreanische Korea Drug Development Fund (KDDF) ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Beide Einrichtungen bekräftigen damit ihren Willen zu einer zukünftig engen Kooperation. Das in Leipzig ansässige Fraunhofer IZI baut mit der Vereinbarung seine Kontakte nach Südkorea weiter aus.

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  • Seit 200 Jahren bekannt und noch voller Rätsel: Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019

    Gemeinsame Pressemitteilung der Sektion Phykologie in der DBG und des Fraunhofer IZI-BB / 7.1.2019 / 7.1.2019

    Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. Leya ist Mitglied der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) organisiert sind, die Chlamydomonas nivalis zur Alge des Jahres 2019 gewählt haben.

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