Pressemitteilungen

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  • Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI arbeitet künftig mit der Nomad Bioscience GmbH bei der Entwicklung antibakterieller und antiviraler Medikamente zusammen. Die in Halle (Saale) ansässige Abteilung Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung und das Unternehmen mit Hauptsitz in München haben dazu im Juli 2020 eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung abgeschlossen.

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  • Als Vorreiter auf dem Gebiet der angewandten Forschung bündelt die Fraunhofer-Gesellschaft die Expertise von 23 Fraunhofer-Einrichtungen, um im Innovationscluster »Produktion für Intelligente Medizin« neue Entwicklungs- und Herstellungstechnologien für innovative Zell- und Gentherapeutika sowie Impfstoffe zu entwickeln. Geplant ist in einem ersten Projektabschnitt die Konzeptionierung einer modularen Pilotanlage zur automatisierten Produktion dieser Therapeutika. Industrie 4.0 soll so mit Gesundheit 4.0 vereint werden.

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  • Ein chemischer Maßanzug für das Alzheimer-Medikament

    Presseinformation der Georg-August-Universität Göttingen / 17. Juli 2020

    Mit über 1,2 Millionen Betroffenen allein in Deutschland und weltweit über 50 Millionen Erkrankten stellt die Alzheimer-Krankheit, auch „Alzheimer Demenz“ genannt, eine der größten medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit dar. Durch krankhafte Veränderungen im Gehirn werden Patientinnen und Patienten mit fortschreitender Krankheit immer vergesslicher und orientierungsloser, im schlimmsten Fall werden sogar nahestehende Verwandte nicht mehr erkannt. Selbst einfache Tätigkeiten im Haushalt können nicht mehr selbstständig durchgeführt werden und erfordern daher die Pflege Betroffener. Trotz intensiver Forschung gilt die Alzheimer-Krankheit bis heute als unheilbar. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen sowie dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie Leipzig-Halle haben einen vielversprechenden Ansatz beschrieben, die Alzheimer-Krankheit zu behandeln. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Biochemistry erschienen.

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  • © Fraunhofer IZI

    Unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig sowie der Klinik und Poliklinik für Urologie der Technischen Universität Dresden gelang es einem Forscherteam, prognostische Biomarker für das Prostatakarzinom zu identifizieren, die erstmals auf einer transkriptomweiten Gensequenzierung beruhen. Die Beschreibung der entwickelten Gensignatur zur Bewertung von Prostatakarzinomen nach erfolgter Operation wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift »European Urology« veröffentlicht.

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  • Röntgenkristallstruktur von Meprin β (blau-grün) mit dem Modell eines am Fraunhofer IZI entwickelten Inhibitors im aktiven Zentrum (orange)
    © Fraunhofer IZI

    Zum 20. Mai 2020 hat die Nachwuchsarbeitsgruppe Astacinproteinasen am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI ihre Arbeit aufgenommen. Geleitet von Dr. Daniel Ramsbeck beschäftigt sich die Gruppe vorrangig mit dem Design und der Weiterentwicklung von Meprin-Inhibitoren und der Entwicklung von Inhibitoren von Ovastacin. Die Forschungsgruppe wird für knapp zwei Jahre von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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  • Am Fraunhofer IZI entwickeltes Antibiotikum zur Parodontitisbehandlung gewinnt Gesamtsieg beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland. Die Grafik veranschaulicht das Enzym, welches durch den Wirkstoff gehemmt wird.
    © Fraunhofer IZI

    Mit der PerioTrap Pharmaceuticals GmbH, einer Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, wurde am 25. Juni 2020 eine Fraunhofer-Entwicklung mit dem Cluster- und Gesamtsieg beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland prämiert. Ausgezeichnet wurde ein neuartiges, lokal anzuwendendes Antibiotikum zur Behandlung von Parodontitis.

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  • Asiatische Tigermücken können Viren wie Dengue oder Zika übertragen.
    © Bild von WikiImages auf Pixabay

    Eine am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI entwickelte Technologie ermöglicht erstmals eine spezifische, sensitive Diagnostik des Dengue-Virus. Das patentierte Verfahren wurde an zwei Firmen auslizenziert und entsprechende Antikörpertests sind nun auf dem Markt. Damit lassen sich sowohl die insgesamt vier verschiedenen Dengue-Virus-Subtypen untereinander abgrenzen als auch das Dengue-Virus von anderen nah verwandten Flaviviren. Zu diesen gehören neben dem Zika- und dem West-Nil-Virus, das Gelbfiebervirus sowie das durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus. Mit der Adaption des Verfahrens auf das Coronavirus SARS-CoV-2 und das West-Nil-Virus wurde bereits begonnen.

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  • ACE-Bluthochdruck-Hemmer als Therapie im Kampf gegen COVID-19?

    Presseinformation Klinikum St. Georg / 12. Mai 2020

    Weltweit erste klinische Studie unter Leitung des Klinikums St. Georg gestartet. Bestimmte Medikamente, die zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden, könnten auch eine positive Wirkung bei COVID-19-Patienten haben. Diese Wechselwirkung will das Klinikum St. Georg Leipzig in seiner Klinik für Infektiologie / Tropenmedizin, Nephrologie und Rheumatologie in der weltweit ersten kontrollierten klinischen Studie zu dem Thema erforschen. Unterstützung in Bezug auf die grundlagenwissenschaftlichen Aspekte erhält das Klinikum vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI Leipzig, einem führenden Labor in Hannover und – wegen der nötigen telemedizinischen Betreuung in Quarantäne – dem ICCAS der Universität Leipzig. Eine Studien-App ermöglicht die überregionale Einbindung von Patienten und die Vereinfachung von Abläufen.

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  • Professor Ulrich Demuth in den Ethikrat berufen

    Presseinformation / 05. Mai 2020

    © Fraunhofer IZI

    Am 23. April 2020 wurde Professor Ulrich Demuth vom Bundestag in den Deutschen Ethikrat gewählt. Die Berufung erfolgte dann zum 30. April 2020 durch den Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble. Demuth ist derzeit beratend für das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI tätig. Bis Januar 2020 leitete er den Fraunhofer IZI-Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse am Standort Potsdam-Golm und stand der Fraunhofer IZI-Außenstelle Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung am Standort Halle (Saale) vor, die er 2013 etabliert hatte.

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  • Mitarbeitende des Fraunhofer IZI bei der Arbeit im Reinraum.
    © Fraunhofer IZI

    Sie wollen die Selbstheilungskräfte des Körpers besser nutzen und »lebende Arzneimittel« für viele Patienten verfügbar machen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dresden, der Universität Leipzig und des Leipziger Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI beginnen mit der Konzeptionsphase in ihrem gemeinsamen Zukunftscluster SaxoCell im Innovationswettbewerb »Clusters4Future« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Am 1. Mai 2020 startete das Projekt SaxoCell, das als eines von 16 aus 137 Vorschlägen für die Förderung der ersten Konzeptphase im Jahr 2020 ausgewählt wurde.

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