Pressemitteilungen

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  • Bauer dokumentiert Gesundheitszustand Kühe im Stall.
    © torwaiphoto - stock.adobe.com

    Am Fraunhofer IZI wurde ein Testsystem entwickelt, das anhand immunologischer Biomarker in der Milch den Gesundheitszustand von Milchrindern bewertet und erkrankte Tiere im Bestand frühzeitig identifiziert. Mit der NovaTec Immundiagnostica GmbH konnte nun ein Industriepartner gewonnen werden, der den Test ab Herbst 2019 vermarkten wird.

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  • Seit 200 Jahren bekannt und noch voller Rätsel: Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019

    Gemeinsame Pressemitteilung der Sektion Phykologie in der DBG und des Fraunhofer IZI-BB / 7.1.2019 / 7.1.2019

    Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. Leya ist Mitglied der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) organisiert sind, die Chlamydomonas nivalis zur Alge des Jahres 2019 gewählt haben.

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  • Impfstoffe chemikalienfrei produzieren

    Forschung Kompakt / 3.1.2019

    Forschungs- und Versuchsanlage am Fraunhofer IZI. Für den Einsatz in der industriellen Impfstoffproduktion werden die Abmessungen der Anlage noch auf die Größe eines Kühlschranks schrumpfen.
    © Fraunhofer IZI

    Impfstoffe herzustellen ist ein schwieriges Unterfangen: Bei den Tot-Impfstoffen müssen die Krankheitserreger abgetötet werden, ohne deren Struktur zu verändern. Bislang geschieht dies meist mit giftigen Chemikalien. Eine neuartige Technologie von Fraunhofer-Forscherinnen und -Forschern nutzt stattdessen Elektronenstrahlen – und ermöglicht erstmals, Tot-Impfstoffe chemikalienfrei, schnell und reproduzierbar anzufertigen.

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  • Ein neuartiges, lokal anzuwendendes Antibiotikum zur Behandlung von Parodontitis haben die Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI entwickelt. Dafür erhielt die in Halle (Saale) ansässige Projektgruppe »Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung« (MWT) am 12. Dezember 2018 den dritten Hugo-Junkers-Preis in der Kategorie »Innovativste Projekte der angewandten Forschung«.

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  • Die Projektgruppe »Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung« (MWT) des Fraunhofer IZI wurde im Oktober 2013 mit dem Ziel gegründet, neue molekulare Strategien zur Behandlung von neurodegenerativen und entzündlichen Erkrankungen zu erforschen und zu entwickeln. Innerhalb der fünfjährigen Aufbauphase konnte sich die Gruppe erfolgreich am Forschungsmarkt etablieren und zukunftsfähig aufstellen. Nach der Evaluation am 10. April 2018 wurde die Außenstelle in Halle (Saale) nach einstimmigem Votum durch die Evaluierungskommission am 30. November 2018 in die reguläre Bund-Länder-Finanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen und somit per 1. Januar 2019 verstetigt.

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  • Chemie 4.0 wird das zentrale Thema für die weitere Arbeit des Leistungs- und Transferzentrums Chemie- und Biosystemtechnik. Diesen Beschluss fasste das Direktorium des Netzwerks, in dem seit 2016 zahlreiche Einrichtungen der angewandten Forschung, Hochschulen und Universitäten sowie Forschungscluster und mehr als 60 Industrieunternehmen aus Mitteldeutschland zusammenarbeiten. Durch das Zusammenführen von erneuerbaren Ressourcen, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft ergeben sich insbesondere für das mitteldeutsche Chemiedreieck neue Chancen.

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  • Die Hallenser Projektgruppe Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung ist am DFG Graduiertenkolleg »Zelluläre Informationsprozessierung durch intrinsisch ungeordnete Proteine« der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beteiligt. Das Qualifizierungsprogramm für naturwissenschaftliche Promovierende fokussiert sich auf die Erforschung spezieller Proteinklassen und deren Rolle bei der Entstehung verschiedener Krankheiten.

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  • Die Alzheimersche Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung. Mäuse erkranken in der Natur nicht an ihr, trotzdem sind die Tiere für die Erforschung der Krankheit unverzichtbar. Der Wissenschaft fehlen aber noch Mausmodelle, welche die komplexen Zusammenhänge der Alzheimerschen Demenz besser widerspiegeln. Damit ließen sich die Ursachen und der Verlauf der Krankheit besser verstehen und – so die Hoffnung – erfolgversprechende Therapien und frühestmögliche Diagnoseverfahren entwickeln. Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI sind auf dem Weg zu besser geeigneten Mausmodellen nun einen großen Schritt weiter. Seine jüngsten Fortschritte bei der Entwicklung neuer Tiermodelle stellte das Team aus Halle (Saale) Anfang November auf der Jahrestagung der Society for Neuroscience erstmals der breiten wissenschaftlichen Öffentlichkeit vor.

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  • Versuchsanlage zur Herstellung sicherer und effektiver Impfstoffe
    © Fraunhofer IZI

    Im August 2018 wurde eine Versuchsanlage zur niedrigenergetischen Elektronenbestrahlung von Flüssigkeiten am Fraunhofer IZI in Leipzig installiert und in Betrieb genommen. Die Anlage soll dazu beitragen, ein innovatives Verfahren zur Inaktivierung von Viren und anderen Krankheitserregern vom Labormaßstab auf eine Industrie-taugliche Größenordnung zu skalieren.

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