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  • Mit »lebenden Arzneimitteln« gegen Krebs und andere Volkskrankheiten

    Presseinformation der Universität Leipzig / 28.2.2020

    Pharmazeutische Herstellung eines zellbasierten Medikaments im Reinraum
    © Fraunhofer IZI

    Sie wollen die Selbstheilungskräfte des Körpers besser nutzen und »lebende Arzneimittel« für viele Patienten verfügbar machen: Wissenschaftler der TU Dresden, des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI und der Universität Leipzig nehmen mit ihrem gemeinsamen Großantrag im Innovationswettbewerb »Clusters4Future« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine entscheidende Hürde. Heute (28.2.) wird der Förderantrag für das Projekt SaxoCell eingereicht, das sich als eines von 16 aus 137 Vorschlägen durchsetzen konnte. In der Finalrunde wählt eine Expertenjury bis zu sieben Projekte aus, die für 9 Jahre jährlich mit bis zu fünf Millionen Euro gefördert werden.

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  • PIONEER ist ein europäisches Exzellenznetzwerk für Big Data bei Prostatakrebs an dem 32 Partner aus 9 Ländern beteiligt sind, darunter auch das Fraunhofer IZI. In einem wichtigen Schritt wurden jetzt die ersten Datensätze vom Erasmus University Medical Center (MC) in die PIONEER Big Data-Plattform übertragen. Durch die Anwendung von Big Data und die Analyse realer Patientendaten möchte PIONEER die Prostatakrebslandschaft verändern, um die Gesundheits- und Sozialfürsorge aller Prostatakrebspatienten und ihrer Familien zu verbessern. Fraunhofer IZI arbeitet im Rahmen von PIONEER zu den Themenfeldern Datenharmonisierung transkriptomweiter Expressionsstudien sowie statistische Datenanalysen zur Identifizierung und Bestätigung von Biomarkern.

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  • Ihre Doktorarbeiten sind Meilensteine – dafür werden auch dieses Jahr drei junge Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem renommierten Hugo-Geiger-Preis geehrt. Die exzellenten Forschungsergebnisse sind Paradebeispiele für den Fraunhofer-Ansatz, mit anwendungsorientierter Forschung und zukunftsorientierten Innovationen zur Sicherung der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands und Europas beizutragen. Die mit 5000, 3000 und 2000 Euro dotierten Preise werden von der Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam mit dem Freistaat Bayern vergeben. Überreicht wurden sie auf dem Fraunhofer-Symposium »Netzwert« in München.

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  • Humane endogene Retroviren (HERV), und hier insbesondere deren Hüllproteine, stehen im Verdacht Krankheiten wie Multiple Sklerose, Rheuma oder Tumorerkrankungen zu befördern. Es ist jedoch nicht geklärt, welche Funktion diese Faktoren im Einzelnen haben. Es werden Zellschädigungen und die fehlgeleitete Stimulation des Immunsystems durch HERV als Krankheitsmechanismus angenommen. Ein gemeinsames Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI und der Universitätsmedizin Halle soll neue Erkenntnisse durch Charakterisierung von HERV-Hüllproteinen liefern. Ziel ist es, therapeutische Antikörper für HERV-assoziierte Autoimmun- und Tumorerkrankungen zu entwickeln.

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  • imSAVAR Kick-off-Meeting am Fraunhofer IZI in Leipzig
    © Fraunhofer IZI

    Fraunhofer IZI koordiniert EU-Projekt zur Entwicklung innovativer Modellsysteme für die Evaluation immunmodulierender Therapeutika. Die Entwicklung immunmodulierender Wirkstoffe und Therapien hat durch die jüngsten Erfolge in der Immunonkologie einen neuen Schub erfahren. Doch nicht nur in der Krebsmedizin etablieren sich zunehmend auch Zell- und Gentherapien als Alternative oder Ergänzung zu den klassischen niedermolekularen Wirkstoffen und Biologicals.

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  • Parodontose: Patent für neue Behandlungsmethode

    Pressemitteilung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg / 25.11.2019

    Biegsames, bioabbaubares Parodontosestäbchen mit Antibiotikakomplex
    © MLU/Fakultätsmarketing NF1

    Neuartige bioabbaubare Stäbchen versprechen eine besser verträgliche Behandlung von Parodontitis. Dafür haben Forscher vom Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) einen bereits bekannten Wirkstoff neu kombiniert und diese Erfindung zusammen mit Fraunhofer-Einrichtungen aus Halle zum Patent angemeldet. Patienten könnten damit viele Nebenwirkungen erspart werden. Die Ergebnisse dazu wurden in der Fachzeitschrift »International Journal of Pharmaceutics« veröffentlicht.

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  • Die Erforschung neuer endogener Mechanismen der Geweberegeneration ist ein innovativer Forschungsansatz der Herzregeneration und zentrales Ziel im Forschungsprojekt REANIMA. Das Projekt, das vom spanischen Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares (CNIC) koordiniert wird, wurde im Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation Horizon 2020 zur Förderung ausgewählt. Über einen Zeitraum von fünf Jahren stehen für das Projekt, das im Januar 2020 anläuft, insgesamt acht Millionen Euro zur Verfügung. Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI gehört zum Projektkonsortium.

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  • Ein Jahr Kymriah® CAR-T-Zell-Therapie in Deutschland

    Medienmitteilung Novartis / 7.10.2019

    Leipzig / Nürnberg, 07.10.2019 - Vor gut einem Jahr – am 27. August 2018 – hat die Europäische Kommission die CAR-T-Zellen von Novartis in Deutschland zugelassen. Patientinnen und Patienten mit bestimmten lebensbedrohlichen Blutkrebserkrankungen und einer sehr eingeschränkten Überlebensperspektive können seither erstmals durch die CAR-T-Zell-Therapie von Novartis eine Chance auf Lebensverlängerung erhalten. In Deutschland sind inzwischen mehr als 15 Kliniken1 zertifiziert, diese Behandlung durchzuführen. In enger Kooperation hat Novartis mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) einen komplexen Prozess für CAR-T-Zellen etabliert.

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  • Dialysewasser kostengünstig und mobil reinigen

    Forschung Kompakt / 1.10.2019

    Eine Hämodialyse wird heute oft stationär durchgeführt und greift sehr in den Alltag der Patienten ein. Mit Hilfe mobiler Wasserquellen könnte ein Schritt in Richtung größerer Unabhängigkeit gemacht werden.
    © Fraunhofer IZI / Dr. Rainer Goldau

    Wer an einer terminalen Störung der Nierenfunktion leidet, muss meist regelmäßig zur Dialyse. Für Betroffene ist die künstliche Blutwäsche eine große Belastung. Um die Giftstoffe aus dem Blut zu entfernen, sind erhebliche Mengen reinigenden Dialysewassers erforderlich. Bislang gibt es keine Lösung, um dieses Dialysat kostengünstig zurückzugewinnen. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher entwickeln derzeit mit dem Kryoverfahren eine Methode, um Verunreinigungen im Wasser zu entfernen, ohne es zu verlieren. Mit diesem Ansatz lassen sich nicht nur Kosten einsparen – auch eine tragbare künstliche Niere für eine schonendere, wasserautarke Langzeitdialyse ist somit denkbar.

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