In-vivo-Modelle

Die Arbeitsgruppe In-vivo-Modelle erforscht Wirkstoffe sowie Zell- und Gentherapeutika mit dem Ziel, klinisch relevante, immunologische Fragestellungen im lebenden Organismus aufzuklären. Eine Hauptkompetenz liegt in der Etablierung und Validierung neuer präklinischer Tiermodelle insbesondere im Bereich der Hämatologie und Immunonkologie.

Etablierte In-vivo-Modelle

  • Leukämie- und Lymphommodelle in der NSG- und Wildtyp Maus (akute myeloische Leukämie (AML), Mastozytom, B-Zell-Lymphom)
  • Xenogenes, aktues GvHD-Modell in der NSG Maus
  • Akutes GvHD-Transplantationsmodell (mit full haplotyp mismatch) in der Wildtyp (z.B. BALB/c- oder C3H/HeJ-Stamm) oder transgenen Maus (huCD4+, muCD4-, HLA-DR3+)
  • Xenogenes GvHD-GvL-Transplantationsmodell in der NSG-Maus
  • Präklinische Untersuchung von CAR-Immunzellen in Tumormodellen in der NSG-Maus
  • Xenogene murine Tumormodelle (z. B. AML, Glioblastom)
  • Humanisierung von NSG-Mäusen

Leistungsspektrum

  • Etablierung von neuen In-vivo-Modellen
  • Konzeptionierung von Tierversuchsvorhaben inklusive detaillierter Scoring Matrix
  • Verfassen von Anträgen zur Durchführung von Tierversuchsvorhaben
  • Abstimmung mit Tierschutzbeauftragten und Kommunikation mit der örtlichen Behörde

Methoden und Analysen

  • In-vivo-Biolumineszenz- und Fluoreszenzmessungen
  • Kleintier-Magnetresonanztomographie und -Computertomographie
  • Ganzkörperbestrahlung sowie punktgenaue Bestrahlung mittels Röntgengeräts
  • Blutanalysen (Hämogramm, Durchflusszytometrie, klinische Parameter)
  • Histologie sowie Immunhistochemie