Fraunhofer IZI erweitert Kompetenzen mit neuem Institutsteil in Potsdam-Golm

1.7.2014

Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, mit Hauptsitz in Leipzig, übernimmt zum 1. Juli 2014 die Leitung des Potsdamer Institutsteils Bioanalytik und Bioprozesse.

Der neue Institutsteil ist auf dem Wissenschaftscampus Potsdam-Golm lokalisiert und beschäftigt derzeit mehr als 90 Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker. Mit der Anbindung wird die Infrastruktur des Fraunhofer IZI um etwa 4 000 m² Laborfläche, ein Technikum sowie einen modernen Gerätepark ergänzt.

Durch den Potsdamer Institutsteil erweitert sich das Leistungsspektrum des Fraunhofer IZI um die Bereiche Bioproduktion, Bioanalytik und Prozesstechnik. Bestehende Kompetenzen wie zelluläre Biotechnologie, Nanotechnologie und Biomarkerentwicklung werden gestärkt. In Folge der Zusammenführung ergeben sich zukünftig zahlreiche Synergien an beiden Standorten. »Ein besonderes Augenmerk liegt für uns in der Kombination technischer Kompetenzen in Potsdam mit der zellbiologischen Expertise in Leipzig, um insbesondere den Bereich der Prozessautomatisierung weiterzuentwickeln«, betont Prof. Dr. Frank Emmrich, Institutsleiter am Fraunhofer IZI. Das Konzept erfährt dabei nachhaltige Unterstützung durch den Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft.

Die Leitung des Potsdamer Institutsteils übernimmt Professor Dr. Ulrich Buller, ehemaliger Vorstand Forschungsplanung der Fraunhofer-Gesellschaft: "Unser Ziel ist es die Kompetenzen beider Standorte zu verweben und Organisationsstrukturen anzugleichen. Die sich daraus ergebenden Synergien werden in den kommenden Jahren intensiv genutzt werden, um Partnern aus der pharmazeutischen, biotechnologischen und medizintechnischen Industrie umfassende Kooperationen und kompetitive Systemlösungen anbieten zu können."