Fraunhofer-Institut in Leipzig bereitet klinische Anwendung einer Zelltherapie bei der Parkinson´schen Erkrankung vor

19.6.2006

Die Schüttellähmung (Morbus Parkinson) ist eine häufig zu beobachtende Erkrankung, die zunehmend im Alter auftritt und durch unkoordinierte Bewegungsabläufe gekennzeichnet ist. Zuführung des fehlenden Botenstoffes Dopamin bessert die Krankheit erheblich.

Dies können Stammzellen bewerkstelligen, die diesen Botenstoff produzieren und in die schadhaften Hirnregionen eingebracht werden.

Ein solches Verfahren hat die junge Leipziger Firma Neuroprogen entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig wurde der Herstellungsprozess im Detail ausgearbeitet und in der neuen  Reinraumanlage des Fraunhofer IZI aufgebaut, um die behördliche Genehmigung zu beantragen.