Biotechnologie in Leipzig pflanzt sich fort: Erweiterungsbau des Fraunhofer IZI hatte Richtfest

2.2.2011

Am 2. Februar 2011 feierte das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI gemeinsam mit den am Rohbau beteiligten Firmen das Richtfest des ersten Erweiterungsbaus.

© Fraunhofer IZI

Baustelle Erweiterungsbau zwischen Fraunhofer IZIHauptgebäude und BIO CITY LEIPZIG (Blick von Zwickauer Straße).

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Institutsleiter Prof. Frank Emmrich bedankt sich bei allen am Bau Beteiligten.

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Einschlag des letzten Nagels im symbolischen Dachstuhl.

Nachdem am 23. September 2009 der Grundstein für den ersten Erweiterungsbau für das Fraunhofer IZI gelegt wurde, ist dessen Rohbau nun fast vollendet. Das Gebäude wird von außen und innen bereits jetzt erlebbar und führt die Architektur des Hauptgebäudes fort. Architekt und Projektleiter Winfried Schmidbauer vom Büro Heinle, Wischer und Partner: »Wir haben uns bei der Architektur vom kleinsten Baustein des menschlichen Körpers inspirieren lassen – der Zelle«. Und so scheinen die Fraunhofer-Gebäude nicht symmetrisch und starr zu sein, sondern rund, organisch und transparent.

Der Erweiterungsbau mit einer Gesamtfläche von 3280 m² entsteht zwischen dem Hauptgebäude des Fraunhofer IZI und der BIO CITY LEIPZIG auf dem alten Messegelände. Er erlaubt durch einen Verbindungsgang im 3. Obergeschoss einen direkten Zugang zur BIO CITY LEIPZIG, wo das Institut bereits eine moderne Reinraumanlage betreibt.

Auf den einzelnen Ebenen der »Tochterzelle« entsteht neben modernen Forschungslaboren und Büros auch eine weitere Reinraumanlage. Hier sollen zukünftig Zelltherapeutika und Wirkstoffe entwickelt und zum Zwecke der klinischen Prüfung hergestellt werden. In den medizinisch-experimentell ausgestatteten Laboren soll nach der Fertigstellung angewandte Regenerationsforschung und Therapieentwicklungen betrieben werden. Institutsleiter Professor Frank Emmrich freut sich über den Anbau »Mit der Erweiterung unserer Forschungsinfrastruktur ist es uns nun möglich, wesentlich umfangreichere und komplexere Industrieaufträge zu bearbeiten«.

Die Übergabe des fertigen Gebäudes ist für das Frühjahr 2012 geplant. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau betragen 8,6 Millionen Euro. Der Bau wird mit der finanziellen Unterstützung der EU, des Bundes und des Freistaates Sachsen realisiert.