SENSE-CoV2 – Analyse der angeborenen lmmunerkennung von SARS-CoV-2 unter Verwendung rekombinanter Viren

Hände mit Handschuhen halten Mundschutzmaske
© leo2014 / Pixabay

Die Eindämmung der Corona-Pandemie wird durch einen signifikanten Anteil von Infizierten erschwert, die nur sehr wenige oder gar keine Symptome zeigen. Der Umstand, dass SARS-CoV-2 in der Lage ist, sich ohne Entzündungsanzeichen zu vervielfältigen, lässt vermuten, dass die angeborene Immunkontrolle gegenüber SARS-CoV-2 dereguliert und weniger wirksam sein könnte.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts SENSE-CoV2 will das Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und des Fraunhofer IZI Mechanismen charakterisieren, die es SARS-CoV-2 ermöglichen, der Erkennung durch die angeborene Immunabwehr beim Menschen zu entgehen.

Mit der Identifizierung von viralen Proteinen, die die frühe Immunkontrolle verhindern und deren Charakterisierung in Infektionsversuchen werden wichtige Grundlagen und neue Zielstrukturen für eine mögliche Entwicklung antiviraler Medikamente gelegt, die eine verbesserte Kontrolle des Virus durch das angeborene Immunsystem zum Ziel haben.

Partner

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) | www.nat.fau.de

Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)