DEFEND-CoV2 – Testung von Impf- und Wirkstoffen gegen SARS-CoV-2

Arbeiten unter GMP-Bedingungen
© Fraunhofer IZI

Im Rahmen von DEFEND-CoV2 soll eine Infrastruktur für das Austesten und Bewerten von Impf- und Wirkstoffen gegen SARS-CoV-2 geschaffen werden. Ziel ist es, insbesondere kleineren Unternehmen und akademischen Institutionen ohne S3-Resourcen die Möglichkeit zu geben, schnell ihre Kandidaten zu testen und gegenüber anderen Technologien zu validieren. Gleichzeitig werden Fraunhofer-eigene Impfstoff- und Wirkstoff-Entwicklungen vorangetrieben. Hier geht es um proprietäre Impfstoff-Kandidaten, welche aus inaktivierten Erregern, Nukleinsäuren und Vektorimpfstoffen bestehen. Die Applikation über die Luftwege (intranasal) wird dabei als eine wichtige Methode angesehen, da so am Eintrittsort der Viren eine lokale und daher potente Wirksamkeit erzielt werden kann.

Um für die momentane und auch für zukünftige Pandemien durch virale Erreger gerüstet zu sein, arbeiten die Abteilungen Impfstoffe und Infektionsmodelle und GMP-Prozessentwicklung / ATMP Design des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI im Projekt DEFEND-CoV2 an dem Aufbau einer Impfstoff- und Wirkstoffpipeline. Diese soll auch eine schnelle Produktion für die präklinische Testung und für die weitere klinische Entwicklung unter GMP (Good Manufacturing Practice) ermöglichen. Damit kann Entwickler*innen die gesamte Wertschöpfungskette von der präklinischen Testung bis zur Produktion erster klinischer Testmuster angeboten werden. Dies ist insbesondere für eine schnelle Entwicklung (fast track) wichtig, wie sie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Pandemien gefordert wird.

Förderung

Gefördert im Rahmen der Internen Programme der Fraunhofer-Gesellschaft, Fördernummer Anti-Corona 131-600010.