CoroVacc – Entwicklung eines Sars-CoV-2-spezifischen Impfstoffs auf Basis von Herpesviren

Arzt zieht Spritze aus Ampulle auf, Porträt
© MEV-Verlag, Germany

Impfstoffe, die effektivsten Präventionsmaßnahmen gegen Infektionserreger, haben in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend zur Reduktion von Krankheiten bis hin zur Eradikation von Erregern beigetragen. Insbesondere Impfstoffe auf Basis von attenuierten Viren sind hocheffektiv, indem sie beide Arme der Immunantwort induzieren, einerseits den humoralen Arm mit der Bildung von Erreger-spezifischen Antikörpern und andererseits den zellulären Arm mit der T-Zell-vermittelten Immunantwort.

Die Coronakrise führt vor Augen, dass es für bisher nicht bekannte Erreger zentral ist, schnell wirksame Impfstoffe zu entwickeln. Im Rahmen des Projekts CoroVacc arbeiten die Wissenschaftler*innen der Fraunhofer-Institute für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und für Zelltherapie und Immunologie IZI an der Entwicklung eines Sars-CoV-2-spezifischen Impfvirus auf Basis eines bereits etablierten Plattformvektors (Herpes-Virus-Derivat). Die entwickelte Plattformtechnologie kann die Herpesvirus-Vektoren schnell und modular adaptieren. So können auch zukünftig auftretende Infektionserreger schnell adressiert werden. Eine Besonderheit ist die hohe genomische Kapazität des viralen Vektors, der erlaubt, mehrere Pathogene bzw. Antigene als Impfstoff zu kombinieren.

Partner

  • Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB  |  www.igb.fraunhofer.de

Förderung

Gefördert im Rahmen der Internen Programme der Fraunhofer-Gesellschaft, Fördernummer Anti-Corona 840234.