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  • Mit Zuckermolekülen gegen Krankheitserreger

    Presseinformation / 17.5.2018

    Synthesizer zur synthetischen Entwicklung sowie automatisierten Herstellung komplexer Kohlenhydrate
    © MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung

    Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Im Übermaß konsumiert, kann er zu Adipositas, Bluthochdruck oder auch Diabetes führen. Aber Zucker ist nicht gleich Zucker. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI und des Max-Planck-Institut für Kolloid-und Grenzflächenforschung (MPIKG) haben für ihre Zusammenarbeit die Polysaccharide im Blick. Gemeinsam untersuchen sie, wie sich die Anordnung von Zuckermolekülen auf DNA-Strukturen für die Entwicklung neuer antimikrobieller Wirkstoffe nutzen lässt. Das auf vier Jahre angelegte Forschungsvorhaben »Glyco3Display« wird im Rahmen des Fraunhofer-Max-Planck-Kooperationsprogramms gefördert und ist im Mai 2018 gestartet.

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  • Am 22. März 2018 wurde die GLP-Prüfeinrichtung des Fraunhofer IZI durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft rezertifiziert. Erstmals wurde dabei auch einem Bereich der Abteilung Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung am IZI-Standort Halle (Saale) die GLP-Bescheinigung als eigenständiger Prüfstandort erteilt. Dem Verfahren ging eine Inspektion vom 8.-10. November 2017 durch die zuständigen Behörden der beiden Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt an den beteiligten Standorten der GLP-Prüfeinrichtung voraus.

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  • Außenstelle »Extrakorporale Immunmodulation« am Standort Rostock
    © Fraunhofer IZI

    Die Außenstelle »Extrakorporale Immunmodulation« des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie hat sich erfolgreich für eine Förderung im Bereich Arzneimittelforschung beworben, die vom japanischen Pharmaunternehmen Daiichi Sankyo Company, Limited (Daiichi Sankyo) ausgeschrieben wurde. Gemäß des Wettbewerbstitels »Take a New Challenge for Drug Discovery (TaNeDS) Europe 2017« hat sich das Team aus Rostock mit einem Projekt vorgestellt, bei dem ein neues humanisiertes Maus-Modell zur besseren Erforschung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) entwickelt werden soll. Das Projekt ist zum 1. Februar 2018 gestartet.

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  • Bei der Entwicklung neuer Medikamente und Medizintechnik klafft eine Lücke zwischen der Entdeckung neuer potenzieller Wirkstoffe und Produkte und der Weiterentwicklung zu Arzneimitteln und Medizingütern durch die Industrie. Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam mit der Deutschen Hochschulmedizin nun die Proof-of-Concept-Initiative ins Leben gerufen. Sie fördert die Translation von innovativen, vielversprechenden Forschungsvorhaben.

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  • Andreas Oberbach mit Hans Georg Borst Preis ausgezeichnet
    © DGTHG/Fotograf Mario Schmitt

    Am 17. Februar 2018 ehrte die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) im Rahmen ihrer 47. Jahrestagung die wissenschaftliche Leistung von Prof. Dr. Andreas Oberbach vom Fraunhofer- Institut für Zelltherapie und Immunologie mit dem Hans Georg Borst Preis.

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  • Synthetische Crosslinker beeinflussen konzentrationsabhängig die Morphologie von Aktinnetzwerken und somit deren Elastizität. Fluoreszenzmikroskopie.
    © Source: Synthetic Transient Crosslinks Program the Mechanics of Soft, Biopolymer-Based Materials, J. Lorenz et al., Advanced Materials, Copyright © 2018, Wiley-VCH | Figure 3/c

    Forscher des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie und der Universität Leipzig entwickeln System zur präzisen Erforschung und Modulierung mechanischer Eigenschaften von Zellen. Durch synthetische Crosslinker-Moleküle kann die Quervernetzung zellulärer Stützproteine (Aktin) gezielt gesteuert und deren Bindungseigenschaften isoliert untersucht werden.

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  • Die Projektgruppe Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung des Fraunhofer IZI erhält eine Förderung in Höhe von knapp 400.000 € vom Land Sachsen-Anhalt für die Validierung eines neuen Biomarkers, welcher zukünftig den Erfolg gefäßchirurgischer Interventionen anzeigen und die Patientensicherheit erhöhen soll.

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  • Farbige Leinölepoxidschäume
    © Fraunhofer IMWS

    Das 2016 gegründete Leistungszentrum Chemie- und Biosystemtechnik wird bis mindestens 2021 weiter gefördert. Diese Entscheidung traf ein Gutachtergremium, das die bisherigen Aktivitäten des Netzwerks in der mitteldeutschen Chemieregion bewertete. Für die Etablierung geschlossener Wertschöpfungsketten vom Rohstoff zum Produkt stellen das Land Sachsen-Anhalt, die Fraunhofer-Gesellschaft und die beteiligten Industriepartner dafür weitere 10 Millionen Euro pro Jahr bereit.

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