Kliniknahe Therapiestudien

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Die Arbeitsgruppe Kliniknahe Therapiestudien prüft und entwickelt innovative Diagnose- und Therapieverfahren für den ischämischen Schlaganfall. Da die Übertragbarkeit von Befunden aus gängigen Labornagermodellen auf den menschlichen Patienten in manchen Fällen nur eingeschränkt möglich ist, wurde für den translationalen Ansatz ein weltweit einzigartiges Großtiermodell etabliert. Mit der Nutzung dieses Modells wird erreicht, dass ein therapeutisches oder diagnostisches Prinzip unter klinik- und patientennahen Bedingungen getestet werden kann. Im Schafmodell sind dabei sowohl die gyrenzephale Gehirnstruktur als auch die Gehirngröße der humanen Situation wesentlich näher als im Kleintier.

Auf Basis des Modells können sowohl Wirkstoffe als auch zelltherapeutische Ansätze entwickelt und evaluiert werden. Die funktionelle Charakterisierung erfolgt durch einen eigens dafür entwickelten sensomotorischen Verhaltenstest. Eine kliniknahe Bildgebung (CT, MRT, PET in Kooperation mit der Universität Leipzig) erlaubt strukturelle und morphologische Analysen, die durch umfangreiche histologische Untersuchungen ergänzt werden können.

Zusätzlich steht ein MRT-basiertes Stereotaxie-System für intrakranielle Applikationen zur Verfügung, das für therapeutische Zwecke (z.B. intrakranielle Stammzellgabe) oder zur Induktion von pathologischen Zuständen (z.B. Hirnblutungsmodell) eingesetzt wird.

Methoden

Hier erhalten Sie eine Übersicht über die Methoden, mit denen wir arbeiten.

 

Projekte

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Partner

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Publikationen

Hier finden Sie eine Übersicht aller Publikationen, die aus der Forschungsarbeit unserer Arbeitsgruppe hervorgegangen sind.